VW-Anteile dürfen nicht verkauft werden! Flugblattaktion an VW-Standorten

 
 

10.000 Flyer haben am frühen Mittwochmorgen die Mitglieder der Wolfsburger SPD vor den VW-Toren verteilt.

 
 

Das Flugblatt zur Positionierung der SPD Wolfsburg bzgl. Volkswagen

„Wir wollen den VW-Mitarbeitern zeigen, dass wir als SPD fest an ihrer Seite stehen. Wir sind ohne wenn und aber dagegen, dass die niedersächsischen Anteile an Volkswagen verkauft werden“, betont Falko Mohrs, SPD-Bundestagskandidat. Der CDU-Fraktionsvize Michael Fuchs hatte genau diesen Verkauf gefordert. Durch den Landesbesitz von 20 Prozent der VW-Anteile und das VW-Gesetz hat das Land jedoch ein Vetorecht, wenn es zum Beispiel um Standortfragen geht. Mohrs: „Dieses Vetorecht sichert die Arbeitsplätze in Wolfsburg und ganz Niedersachsen. Allein in Wolfsburg sind über 72.000 Kolleginnen und Kollegen direkt bei VW beschäftigt. In Niedersachsen hängt jeder dritte Arbeitsplatz direkt oder indirekt von Volkswagen ab. Wir Sozialdemokraten stehen weiterhin zur Belegschaft.“
„Schon morgens um 5 Uhr haben die Mitarbeiter sehr interessiert auf die Verteil-Aktion reagiert. Für die VWler war es absolut klar: Das VW-Gesetz darf nicht gekippt werden. Die Forderung der CDU zeigt, dass die Christdemokraten die Situation immer noch nicht erkannt haben und spielt so mit den Arbeitsplätzen bei Volkswagen“, sagt SPD-Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer.
Hintergrund für diese Aktion war die Äußerung des CDU-Bundesfraktionsvize, Michael Fuchs. Er hatte sich für die Abschaffung des VW-Gesetzes ausgesprochen: „Der Staat sollte sich aus dem Autokonzern heraushalten.“

 
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.